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Ergebnisse / Erfolge

Success Stories

  • Bierqualität wird nicht-linear:
    Beim Brauen von Bier ist es enorm wichtig, eine hohe und immer gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, um die Kunden zu begeistern. Die manuelle Überwachung der entscheidenden Qualitätsparameter ist sehr zeitintensiv und kostspielig: Für 10 Proben beträgt der Zeitaufwand etwa vier Stunden. Durch die Zusammenarbeit von Brau Union, RECENDT und FLLL kann die Messung der wichtigsten Parameter in unvergorenem Bier („Bitterwert“) und Radler („Zitronensäure“) durch die Kombination von NIR-Spektroskopie und nicht-linearer Mathematik in Zukunft vollautomatisch geschehen. Nähere Informationen finden Sie hier!
  • One in a million – eine leichte Übung für den Laser:
    Forscher der Technischen Universität Wien haben ein bislang noch klar als Labor-Methode anzusehendes Messverfahren erfolgreich zur industriellen Anwendung weiterentwickelt. Das Messgerät, aufbauend auf einer laserbasierten Analysemethode, ist seit kurzem in der OMVRaffinerie in Schwechat in Betrieb und misst geringste Spuren des Gases Schwefelwasserstoff (H2S). Das Verfahren ist dabei so genau, dass bereits 3 Moleküle des Gases unter 20 Millionen anderen Molekülen entdeckt werden können. Nähere Informationen finden Sie hier!
  • Proteine im Fokus der Laser Spektroskopie:
    Für die Analyse von Proteinen ist die Gesamtmenge der Probe ein entscheidender Faktor. Wissenschaftler der TU Wien haben einen neuartigen Messaufbau entwickelt, mit dem es, im Gegensatz zu traditionell eingesetzten Analysemethoden auf Basis der IR-Spektroskopie, möglich ist, eine Proteinanalyse schon bei geringer Analytkonzentration durchzuführen. Um die Leistung und Robustheit zu verbessern, kommt eine neuartige MIR-Lichtquelle zum Einsatz. Der neue Messaufbau bietet mit seinem erweiterten Analysepotential neue Kooperationsmöglichkeiten im und außerhalb des PAC-Netzwerkes. Nähere Infos finden Sie hier!
  • Vollautomatische Prozesskontrolle mittels Infrarotspektroskopie:
    Im Rahmen des Forschungsprojektes imPACts zum Themenbereich Prozessanalytik wurde eine voll automatisierte Methode entwickelt, die eine Reaktionsüberwachung und Bestimmung des gewünschten Reaktionsendpunktes bei der Herstellung von Melamin-Formaldehyd-Harzen für dekorative Oberflächen und Phenol-FormaldehydHarzen für Mineralwolle ermöglicht. Vor Beginn der Forschungsarbeiten mussten beim Unternehmenspartner Metadynea Austria GmbH bei diesen Herstellungsprozessen eine Vielzahl an Proben pro Charge genommen und manuell analysiert werden. Der Analyseaufwand konnte nun durch Inline-Monitoring mittels Nahinfrarot-Spektroskopie gänzlich ersetzt werden. Der Abstellpunkt wird automatisch durch die chemometrische Analyse der Infrarotspektren gefunden. Damit werden die Mitarbeiter für andere  Tätigkeiten freigespielt. Nähere Infos finden Sie hier!
  • Chemische Landkarten in HD:
    Forscher an der JKU Linz, einem Partner im Österreichischen Forschungsnetzwerk für Prozessanalytik PAC („Process Analytical Chemistry“), verwenden Laser, um die chemische Zusammensetzung von komplexen Materialien zu bestimmen. Ultrakurze und extrem intensive Lichtblitze werden auf die Probe fokussiert und Material wird von der Probe abgetragen. Die verschiedenen Atome des untersuchten Materials leuchten in ihren charakteristischen Farben. Damit kann bestimmt werden, welche chemischen Elemente in der Probe vorhanden sind. Diese neue Methode wird eingesetzt, um chemische Landkarten von Proben mit hoher räumlicher Auflösung zu erstellen. Nähere Infos finden Sie hier!
  • Schwebende Viskositätssensorik – kompakt & inline:
    Inline-Monitoring spielt eine wichtige Rolle in modernen biochemischen Produktionsanlagen. In solchen Systemen liefert eine Vielzahl von Sensoren kontinuierlich Daten über den aktuellen Zustand des Gesamtprozesses. Komplexe mathematische Modelle treffen dann auf Basis dieser Daten Vorhersagen, die es erlauben, die Qualität des Endproduktes vorab einzuschätzen und falls notwendig aktiv in den Produktionsprozess einzugreifen. Jeder einzelne der verwendeten Sensoren trägt mit seinen Daten dazu bei, die Vorhersagen der Systeme zu verbessern. Eine Messgröße, die insbesondere für viele chemische Prozesse, die Flüssigkeiten beinhalten, wichtig ist, ist die Viskosität oder Zähigkeit einer Substanz. Sie ermöglicht es in bestimmten Fällen, direkt auf den Reaktionsfortschritt rückzuschließen. Nähere Infos finden Sie hier!
  • Die wissenschaftliche Welt zu Gast in Österreich:
    Die Partner im COMET K-Projekt imPACTs, bei dem der Name für „industrial methods for Process Analytical Chemistry“ steht bemühen sich laufend um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und auch darum, sich darüber im internationalen Umfeld mit anderen Forschungsgruppen auszutauschen. Im Zuge dessen konnten Konferenzen organisiert werden, in deren Rahmen über 1.000 Menschen aus aller Welt nach Österreich kamen, um neue Ideen und Informationen über die aktuellsten Entwicklungen auszutauschen. Das Österreichische Netzwerk für Prozessanalytik konnte damit ein kräftiges und international sichtbares und beachtetes Zeichen setzen. Nähere Infos finden Sie hier!
  • All-in-One: ein neuer Blick auf biochemische Prozesse:
    Hersteller von pharmazeutischen Produkten müssen ganz besonders hohe Qualitätsstandards erfüllen. Dafür wird weltweit viel in hochentwickelte Messtechnik investiert. Um das zu erleichtern haben Forscherinnen und Forscher der TU Wien in Kooperation mit der Sandoz GmbH ein System zum Überwachen der Produktion entwickelt. Dabei werden möglichst einfache Messungen mit einer sehr genauen mathematischen Beschreibung und Modellierung von Produkt und Prozess zusammengeführt, um dadurch eine günstige und exakte Kontrolle des Herstellungsprozesses zu ermöglichen. Nähere Infos finden Sie hier!

     

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